Grußworte zum 12. Bonner Tauchersymposium 2012

Grußwort des Schirmherrn Ralf Jäger MdL zum 12. Bonner Tauchersymposium der DRK-Wasserwacht am 11. Februar 2012
in Bonn

Das Bonner Tauchersymposium der DRK-Wasserwacht hat sich der Vernetzung von Wissenschaft und Forschung unter Wasser, von Wasserrettung und Notfallmedizin verschrieben. Es ist in dieser Kombination ebenso einzigartig wie erfolgreich und genießt bundesweit einen guten Ruf. Ich freue mich daher, im zwölften Jahr des Symposiums erneut zahlreiche Experten aus Sport- und Hilfsorganisationen, Rettungsdiensten und Universitäten in Nordrhein-Westfalen willkommen zu heißen.

Theorie und Praxis in der Notfallrettung müssen Hand in Hand gehen, die fortschreitenden medizinischen Kenntnisse im speziellen Segment Wasserrettung noch besser als bisher vermittelt werden. Das Symposium profiliert sich hier mit relevanten Themen und einsatztaktischen Erfahrungen immer wieder als Schnittstelle in der Fortbildung zahlreicher Mitwirkender in der Wasser-, Land- und Luftrettung.

So wird auch im 12. Bonner Tauchersymposium eine hohe Professionalität erreicht. Umso erfreulicher ist, dass dahinter der engagierte Einsatz von ehrenamtlichen Organisatoren und namhaften Referenten steht, die im Laufe der Jahre eine breite Wissensbörse geschaffen haben. Dem DRK als Träger und allen Beteiligten wünsche ich weiterhin viel Erfolg.

Ralf Jäger MdL
Minister für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen

Grußwort des ärztlichen Leiters des Bonner Tauchersymposiums
PD Dr. Stefan Schröder

Sehr geehrte Teilnehmerinnen, sehr geehrte Teilnehmer,
sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

ich bin stolz, Ihnen ein weiteres Bonner Tauchersymposium ankündigen zu können. Auch zum zwölften Mal kommen namhafte Experten aus Wissenschaft und Praxis von Kiel bis München nach Bonn, um mit ihren Referaten und Workshops eine Fortbildung auf hohem Niveau zu garantieren.

Wir erwarten am 11. Februar 2012 wieder 300 Teilnehmer aus ganz Deutschland im Universitätsklinikum Bonn. Unsere Veranstaltung rund um Tauch- und Notfallmedizin sowie Wasserrettung hat sich bundesweit einen guten Ruf erworben durch die Vernetzung von Wissenschaft und Forschung, Theorie und Praxis. Dies wird auch mit der Übernahme der Schirmherrschaft durch NRW-Innenminister Ralf Jäger anerkannt und gewürdigt.

Das Sporttauchen mit Druckluftgeräten hat in den letzten Jahrzehnten einen rasanten Zuwachs an Interessierten erfahren. In Deutschland wird die Zahl aktiver Sporttaucher auf 1,5 Millionen geschätzt, wobei allein 150.000 in Tauchsportverbänden organisiert sind. Dabei überwiegt der Anteil an tauchenden Männern mit rund zwei Drittel. Da in Deutschland fast jeder zweite Mann Übergewicht hat, aber nur jede dritte Frau, Männer auch bei Alkohol- und Nikotinkonsum führend sind, erleiden sie sehr viel häufiger Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Frauen. Männer sterben auch deutlich früher als Frauen und gehen sehr viel seltener zu Vorsorgeuntersuchungen. Aus diesem Grund widmen wir uns bei dem diesjährigen Symposium insbesondere auch Fragestellungen zur Männergesundheit bei Tauchern, obwohl viele Risikofaktoren auch Frauen betreffen. Tauchen mit Übergewicht als erhöhtes Risiko, Tauchen im Alter sowie Tauchen und Viagra sind nur einige vieldiskutierte Fragen, auf die wir Antworten suchen.

In weiteren Schwerpunkten befasst sich das Wasserwacht-Symposium mit aktuellen Herausforderungen der Wasserrettung, des Rettungsdienstes und Tauchsports. Sieben Organisationen und Ärzteverbände erkennen die Fortbildung an. Die ehrenamtliche Planung und Durchführung hat die Teilnehmergebühr auf einem niedrigen Preislevel erneut ermöglicht.

Ich danke allen Beteiligten, die sich seit unserem ersten Bonner Tauchersymposium bei der Organisation und Durchführung einbringen, freue mich auf ein Wiedersehen in Bonn und wünsche uns allen eine erfolgreiche Fortbildung mit vielen anregenden Gesprächen

Ihr PD Dr. Stefan Schröder