Grußworte zum 3. Bonner Tauchersymposium 2002

Grußwort des Innenministers des Landes Nordrhein-Westfalen
Dr. Fritz Behrens

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich grüße Sie herzlich zum Taucher-Symposium, das die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes zum 3. Mal in den Räumen der Universitätskliniken Bonn veranstaltet. So speziell die Thematik ist, der Sie sich an diesem Tag widmen, so wichtig und sogar lebenswichtig ist es, dass Sie Ihre Erfahrungen und Ihre neuen Erkenntnisse mit den Anforderungen des Rettungsdienstes in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus verzahnen.

Viele von Ihnen sind ehrenamtlich tätig. Sie nehmen sich aber die Zeit für eine professionelle Ausbildung über und unter Wasser, die es Ihnen ermöglicht, mit Kompetenz, Leistung, Ausdauer und einer hohen Einsatzbereitschaft Spezialaufgaben wahrzunehmen. Die Vernetzung des Rettungstauchens auch mit den anderen Bereichen Ihrer Organisation ist für die umfassende Kompetenz eines Hilfeleistungssystems von großem Nutzen. Darüber hinaus setzen Sie ein Zeichen der Sicherheit im nach wie vor boomenden Tauchsport.

Aus diesen Gründen habe ich gern die Schirmherrschaft über das 3. Bonner Taucher-Symposium übernommen. Ich freue mich, dass eine solche Veranstaltung dank des Engagements von Dr. Stefan Schröder - mit dem Umfeld der lokalen DRK-Wasserwacht einerseits und dem universitären Umfeld andererseits - inzwischen bundesweit ausstrahlt. Sie dürfen zu Recht stolz darauf sein, dass das Symposium die Anerkennung als Fortbildung nach dem Rettungsdienstgesetz sowie die Förderung der Ärztekammer und der Fachverbände erfahren hat.

Ich wünsche der Tagung einen guten Verlauf. Ich danke den Organisatoren und wünsche der Wasserwacht, dem DRK-Kreisverband Bonn wie auch dem DRK-Landesverband Nordrhein, dass das Taucher-Symposium ein fester Bestandteil hochkompetenter Fortbildungstätigkeit am Rhein bleibt, in der sich auch die Ärzteschaft engagiert. Auch als Pate des 1. Tauchrettungszuges der DRK-Wasserwacht, der in Neuss stationiert ist, fühle ich mich Ihnen und Ihrer Tätigkeit verbunden.

Ihr
Dr. Fritz Behrens

Grußwort des Bundesbeauftragten für den Tauchrettungsdienst der DRK-Wasserwacht
Cletus Weilner

Sehr geehrte Damen und Herren,

Weiterbildung auf dem Tauchsektor ist mit mehr Sicherheit gleichzusetzen. Der stetig wachsende Wassersport und die Technik stellen an Ärzte und Rettungsmannschaften höhere Ansprüche, auch im Notfallmanagement. Fortschreitende medizinische Erkenntnisse sowie Erfahrungen und ihre Weitervermittlung sind wichtige Voraussetzungen für die Diagnose und effektive Therapie.

Das 1. Bonner Tauchersymposium war am 8. April 2000, belegt mit ca. 50 Teilnehmern. Am 31. März 2001 fand das 2. Bonner Tauchersymposium statt, es erschienen 150 Teilnehmer. Das 3 Bonner Tauchersymposium ist am 2. März mit dem Thema „ Unfälle am und im Wasser“. Für diese wichtige Thematik konnten kompetente Vortragende gewonnen werden. Somit verspricht das Symposium qualifizierte und interessante Beiträge zur Tauchsicherheit und Rettung.

Mein Dank gilt allen die zum Gelingen des Symposiums beitragen. Meine besondere Anerkennung gilt Herrn Dr. Stefan Schröder und Herrn Michael Czerwinski, die das Bonner Tauchersymposium eingerichtet haben und fortführen.

Ich wünsche der Veranstaltung viel Erfolg und einen guten Verlauf.

Cletus Weilner

Grußwort des Landeswasserwachtarztes
der DRK-Wasserwacht Nordrhein
PD Dr. med. Stefan Schröder

Sehr geehrte Damen und Herren, 

nach den großen Erfolgen des Bonner Tauchersymposiums in den vergangenen beiden Jahren wird diese Veranstaltung nun jährlich durchgeführt. Das 3. Bonner Tauchersymposium bietet als Forum für Taucher und Mitarbeiter im Rettungsdienst sowie für interessierte Sporttaucher die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen der Tauchmedizin und angrenzender Bereiche zu informieren.

Auch dieses Mal konnten wieder kompetente Fachreferenten gewonnen werden, die nach ihren Vorträgen für Fragen aus dem Auditorium zur Verfügung stehen, um die Tauchmedizin sowie die angrenzenden Bereiche des Tauchens im Rettungsdienst allen Interessierten so verständlich wie möglich zu machen. Neben den Vorträgen wird auch wieder eine erstklassige Verpflegung sichergestellt werden. Den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Wasserwacht vom Taucherstützpunkt Bonn/Rhein-Sieg sei an dieser Stelle für ihr großes Engagement in Bezug auf die Organisation und Durchführung des 3. Bonner Tauchersymposiums gedankt.

Es bleibt zu hoffen, daß eine solche Veranstaltung auch in Zukunft Bestand haben wird, zumal die Bundeswasserwacht, andere Wasserrettungs-Organisationen und die Berufsfeuerwehr mit ihren Tauchausbildern am 3. Bonner Tauchersymposium teilnehmen.

Ich wünsche allen Teilnehmern eine interessante Veranstaltung.

Dr. med. Stefan Schröder