Grußworte zum 6. Bonner Tauchersymposium 2006

Grußwort des Schirmherrn Dr. Rudolf Seiters,
Präsident des Deutschen Roten Kreuzes

Mit dem Bonner Tauchersymposium hat sich das Deutsche Rote Kreuz auf ein Wissens- und Praxisfeld begeben, auf dem es außerordentliche Kompetenz vorzuweisen hat. Die Wasserrettung ist eine der wichtigsten Aufgaben, die die DRK-Wasserwacht bundesweit seit Jahrzehnten mit Erfahrung, Engagement und Innovation erfüllt. Die Kombination mit dem landgebundenen Rettungsdienst – einem der zentralen Kompetenzfelder des DRK schlechthin – schafft einerseits den Wissensvorsprung, andererseits den Handlungsspielraum, die unsere Organisation bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im Dienste der Menschen auszeichnen.

Das DRK ist stolz darauf, unter seinem Dach viel Know how und viele Fachleute zu versammeln. Wir arbeiten in partnerschaftlicher Kooperation mit Bund und Ländern, den Trägern des Rettungsdienstes ebenso wie mit anderen Organisationen, der Medizin und der Wissenschaft. Ich freue mich, dass diese Zusammenarbeit bei allen bisherigen Bonner Tauchersymposien seit 2000 stets ihren fruchtbaren Ausdruck fand und sich diese Veranstaltung als Dialog und Fortbildung mit bundesweiter Resonanz etablieren konnte. 

In dem speziellen Teilbereich der Wasserwacht, dem Tauchen, beobachten wir eine rasante Entwicklung, insbesondere in der Medizin. Daraus ergibt sich ein breites Spektrum der Aus- und Fortbildung, dem sich auch dieses Tauchersymposium widmen wird. Der DRK-Kreisverband Bonn hat hier eine Vorreiterrolle übernommen, die ich gern unterstütze. Ich freue mich, dass die erfolgreiche Symposiums-Reihe nach der im Jahr 2005 wegen der Hilfe für die Tsunami-Opfer in Sri Lanka notwendigen Unterbrechung nun wieder aufgenommen wird. Allen Teilnehmern und den Organisatoren wünsche ich eine erfolgreiche Veranstaltung.

Dr. rer. pol. h.c. R. Seiters

Grußwort des Landesleiter Wasserwacht Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Nordrhein e.V. Dieter Schneider Bichel

Fortbildungen in Sachen Tauchen sind „in“. Das ist aus mindestens zwei Gründen ein gutes Zeichen: es zeigt die Lernbereitschaft derer, die sich dem Sport- und Einsatzgeschehen unter Wasser aus Überzeugung widmen, und es zeigt, wie viel es noch zu lernen und zu vermitteln gibt. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sich das Bonner Tauchersymposium im wachsenden Konkurrenzumfeld weiter behaupten wird.

Traditionell hat diese Fortbildung, die ja das DRK anbietet, einen medizinischen Themenschwerpunkt. Wir danken deshalb insbesondere den Ärzten, Notärzten und anderen Fachreferenten, dass sie ihre Erfahrungen und ihre neuen Erkenntnisse so vermitteln, dass die hauptamtlichen Organisatoren der Rettungsdienste ebenso profitieren wie die engagierten Laienhelfer des Wasserrettungsdienstes, deren Ziel es ja ist, ein qualitätvolles und verlässliches Modul für den Notfall zu liefern. In diesem Sinne lädt die Wasserwacht auch herzlich dazu ein, das „Qualitäts-Netzwerk DRK“ intern noch engmaschiger zu knüpfen. Das DRK wiederum kann so mit den Trägern der Rettungsdienste noch intensiver zusammenarbeiten oder zumindest das Angebot machen, mehr Dienstleistungen aus einer Hand zu erhalten.

Zu danken ist dem Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bonn, dass er die DRK-Wasserwacht spürbar ideell und materiell unterstützt, vom Schwimmen über die Einsatzmittel bis eben zum Tauchersymposium. Zu danken ist ebenso den unermüdlichen Organisatoren aus der Wasserwachtleitung, dass sie eine Fortbildungsreihe mit überregionaler Bedeutung geschaffen haben, der die Themen nicht ausgehen werden. 

Auch der DRK-Landesverband Nordrhein engagiert sich. Wir freuen uns daher, dass unser Bundesverband mit im Boot sitzt und aus Anlass des Symposiums zur Bundestauchertagung nach Bonn eingeladen hat. Ein besonderer Dank geht an DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters, der mit der Übernahme der Schirmherrschaft der speziellen Thematik Tauchen einen neuen Akzent im Roten Kreuz gegeben hat.

Dieter Schneider-Bichel

Landesleiter Wasserwacht
DRK-Landesverband Nordrhein