Grußworte zum 9. Bonner Tauchersymposium 2009

Grußwort des Schirmherrn Andreas Geuther,
Bundesleiter der Wasserwacht im DRK

Liebe Gäste des 9. Bonner Tauchersymposiums,

seien Sie herzlich Willkommen zum 9. Bonner Tauchersymposium! 

Es ist inzwischen eine gute Tradition, dass sich am Rhein zahlreiche Experten rund um das Thema „Tauchen im Rettungsdienst“ versammeln, um sich auszutauschen, Neues zu erfahren und sich fachlich fortzubilden. Weit über die Grenzen des Deutschen Roten Kreuzes hinaus findet das Symposium Beachtung und ist als ausgezeichnete Fachveranstaltung sehr geschätzt. So ist es mir eine große Freude und Ehre, als Bundesleiter der Wasserwacht in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernehmen zu dürfen.

Aus meiner eigenen praktischen Erfahrung als Wasserwacht-Taucher im Rettungsdienst weiß ich um die Bedeutung stetiger Weiterentwicklung in Forschung, Knowhow und Praxis, um jederzeit für alle Aufgaben im Zeichen der Menschlichkeit bestens gerüstet zu sein. Besonders freut es mich, dass die Wasserwacht im Deutschen Roten Kreuz - wie in vielen anderen Bereichen auch - mit diesem Symposium Maßstäbe setzt und es stets gelungen ist, wichtige fachliche Impulse zu senden. Das Deutsche Rote Kreuz ist stolz, dass es nun schon seit neun Jahren gelingt, Experten und ihr Wissen zu bündeln und weiterzugeben.

So wünsche ich Ihnen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Organisatoren des DRK-Kreisverbandes Bonn und allen Mitwirkenden viel Erfolg und erkenntnisreiche Stunden.

Andreas Geuther

Grußwort des Förderkreis des Bonner Tauchersymposiums
PD Dr. Stefan Schröder

Wasserunfälle, und im speziellen Tauchunfälle, spielen in der Notarztausbildung eine untergeordnete Rolle, so dass für derartige Notfälle unbedingt notwendiges einsatzspezifisches Wissen oft nur rudimentär vorhanden ist.

Im Gegensatz dazu werden die häufig ehrenamtlichen Wasserretter durch Aus- und Fortbildungen zu spezifisch einsetzbaren Helfern ausgebildet, die entsprechend regionaler oder einsatzbedingter Gefahren die notwendigen fachlichen Einsatzkenntnisse besitzen und als geschulte Ersthelfer die Notärzte mit den entsprechenden Informationen unterstützen können. Aus diesem Grund sind gemeinsame Fortbildungen aller am Wasserrettungsdienst Beteiligten von unschätzbarem Wert für eine hochwertige qualitative Versorgung von Verunfallten am und im Wasser.

Die Popularität des Tauchsports steigt zunehmend. Dadurch werden Tauchunfälle vermehrt auftreten, die notfallmedizinisch fachlich kompetent versorgt werden müssen. Das Konzept gemeinsamer Fortbildung aller am Wasserrettungsdienst Beteiligten hat sich im Rahmen der Bonner Tauchersymposien bewährt. Das zeigen die steigenden Teilnehmerzahlen im Verlauf der letzten Jahre mit bis zu 300 Teilnehmern aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland. 

Auch für das 9. Bonner Tauchersymposium konnten wieder kompetente Referenten gewonnen werden, die aus der Praxis für die Praxis referieren, um uns die Entscheidung zu ermöglichen, was am Ende für die eigene tägliche klinische Praxis wichtig ist und umgesetzt werden sollte.

Ich wünsche dem Symposium, allen Organisatoren und Gästen viel Erfolg, neue Erkenntnisse und weiterhin gute Zusammenarbeit.

Dr. Stefan Schröder